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Medientipps Hörbücher



Medientipp (Die Bildrechte liegen beim Verlag)

Einblick in die Arbeit der UN“ (Team Kultur)

Nora Bossong: Schutzzone

Mira arbeitet für die UN – nach Stationen in New York und Burundi mittlerweile in Genf. Ihr Job ist es, zwischen verfeindeten Staatsvertretern zu vermitteln. Gekonnt verknüpft Bossong Miras Liebesaffären mit ihrer Haltung zu den Vereinten Nationen, die sie fast zynisch über den Sinn und Unsinn von UN-Missionen nachdenken lässt.
Von Constanze Becker gekonnt eingesprochen überzeugt der Roman nicht nur sprachlich, sondern auch durch atmosphärisch dichte Beschreibungen von Miras Privatleben sowie dem Arbeitsalltag von UN-Mitarbeitern – so könnte es in Genf tatsächlich zugehen!

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„Spannend, auch ohne Action“ (Team Kultur)

John Le Carré: Federball

Nat weiß, dass er mit 47 Jahren seine besten Zeiten als Spion hinter sich hat. Gerade ist er nach London zu seiner Frau zurückgekehrt, da wird ihm unerwartet ein neuer Auftrag erteilt. Stellt er sich auch nicht als das heraus, was er sich erhofft hatte, so schlägt er sich auf dem Badmintonfeld immer noch gut. So gut, dass sich ihm Ed, ein sportlich ehrgeiziger und politisch interessierter junger Mann auf sympathische Weise aufdrängt. Mit jedem Schlag und jedem Spiel lernen sich die Männer besser kennen – so zumindest scheint es.
John Le Carre liefert einen politischen Roman, der in unaufgeregter Art moralische Fragen behandelt und gibt dabei dem Zuhörer ein realistisches Bild von Geheimdienstarbeit.

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„Der Bankier und das Mädchen - eine ungewöhnliche Freundschaft“ (Team Kultur)

Tanja Langer: Der Tag ist hell, ich schreibe Dir

Der terroristische Mord an dem Vorstandschef der Deutschen Bank, Alfred Herrhausen, beschäftigt Justizbehörden und Medien noch nach 30 Jahren. Der 2012 erstmals erschienene autobiografische Roman Tanja Langers, die den querdenkenden Bankier als politisch aktive Abiturientin bei einer Talkshow kennenlernte und bis zu seinem Tod im Jahr 1989 als jugendliche Muse mit ihm sprach und korrespondierte, wurde jetzt mit der großartigen Eva Mattes als höchst empfehlenswertes Hörbuch produziert.

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„Charmant, turbulent und herrlich amü­sant“ (Team Kultur)

Kai Magnus Sting: Tod unter Lametta 2

Der Nachfolger des Überraschungsbestsellers „Tod unter Lametta“ führt Hobbydetektiv Alfons Friedrichsberg in ein verschneites Wellnesshotel im Schwarzwald. Der ursprünglich als Entspannungsurlaub geplante Aufenthalt entwickelt sich jedoch schnell zur Spielwiese für den Privatdetektiv Friedrichsberg. Denn: In Bad Herrenschwund, im Hotel Drei Raben, das sich als baufällig und spukreich herausstellt, verschwinden Hotelgäste spurlos. Auch ein Yeti treibt sich herum. Was der Heimat- und Gesangverein, die chinesischen Hotelgäste und Hoteldirektor Bühler mit den seltsamen Vorgängen zu tun haben? 
 Eine kriminelle Groteske für Freunde von Sprachwitz und schwarzem Humor. Charmant, turbulent und herrlich amüsant. Hörspiel in Starbesetzung.

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„Das Leben im Rückspiegel“ (Team Kultur)

Axel Hacke: Wozu wir da sind

Walter Wemut, Ich-Erzähler und Verfasser von Nachrufen bei einer Zeitung, wirft anlässlich einer Geburtstagsrede, zu der er sich überreden lässt, einen breiten Blick auf das Leben – berufsbedingt von seinem Ende her. In monologisch vorgetragenen Erinnerungen an bekannte wie unbekannte Menschen wird der Hörer mit der Frage nach einem guten Leben konfrontiert. In Form philosophischer wie auch aus dem Leben gegriffener Erzählungen bietet der Autor eine Vielzahl an Beispielen dafür, wie sich jeder diese Frage für sich selbst beantworten kann. Gelesen von Axel Hacke.

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vielschichtige und berührende Familiengeschichte“ (Team Kultur)

Christiane Wünsche: Aber Töchter sind wir für immer

Der 80. Geburtstag ihres Vaters führt die drei Schwestern Johanna, Heike und Britta nach langer Zeit für ein paar Tage in ihrem Elternhaus am Niederrhein zusammen. Das Ereignis veranlasst Britta, die Ich-Erzählerin, zu ausgiebigen Rückblenden in die Kindheit und Jugend der einzelnen Familienmitglieder. Dabei eröffnen sich nicht nur die Lebensgeschichten und Beweggründe der handelnden Personen, die auch von Krieg und Vertreibung erzählen, sondern auch das Geheimnis rund um die Krankheit und den Tod der vierten und drittältesten Schwester, Hermine. Ein lebendig gelesener, zeitgeschichtlicher wie psychologischer Roman, der zur Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte anregt.

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„Ein harter, aber auch feinsinniger Roman um das Böse in der Welt“ (Team Kultur)

David Schalko: Schwere Knochen

10 Rezepte in leichter Sprache sind hier versammelt, die einzelnen Arbeitsschritte bebildert und kurz erläutert, dazu gibt es Tipps zu Einkauf und Aufbewahrung von Lebensmitteln, sowie einen Saisonkalender für Obst und Gemüse. Entstanden in einer Kooperation der Lebenshilfe Heidelberg e.V. und des Springer-Verlags, richtet sich der Titel an Menschen mit Lernschwierigkeiten oder geistiger Behinderung, aber auch einfach an alle, die sich erst langsam an die deutsche Sprache und/oder das selbstständige Kochen herantasten.

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Eine Entdeckung" (Team Kultur)

Delia Owens: Der Gesang der Flusskrebse

Wo die Flusskrebse singen, ist man ganz weit draußen - mitten im Marschland von North Carolina, in einer gewaltigen, rauen wie schönen Naturlandschaft mit Salzwiesen, Sümpfen, Sandbänken, Muscheln und zahlreichen Seevögeln. Dort, fernab der Zvilisation, wächst das von ihrer Familie verlassene, verwilderte Mädchen Kaya zu einer jungen Frau heran. Als man ihren ehemaligen Freund ermordet auffindet, wird sie zur Hauptverdächtigen. Ein spannender Roman mit nur wenigen literarischen Vorlagen. Empathisch gelesen.  

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„Eine Pubertät in den Siebzigern – bittersüß erzählt…“ (Team Kultur)

Matthias Brandt: Blackbird

Morten „Motte“ Schumacher ist fünfzehn Jahre alt und gerade in der Pubertät. Während sich sein Zuhause durch die Trennung seiner Eltern auflöst, geht Morten durch ein Wechselbad der Gefühle: er verliebt sich zum ersten Mal, und sein bester Freund Bogi wird plötzlich sehr krank. Doch auch wenn Mortens Leben auseinanderbricht, hat er die richtigen Menschen an seiner Seite…Matthias Brandt erzählt aus Mottes Sicht – lakonisch, wehmütig und dennoch mit viel trockenem Humor. Seine Lesung gibt die Gefühlslage des jungen Protagonisten perfekt wieder. Für alle, die in den Siebzigern aufgewachsen sind, ein echtes Muss – und für Fans des Schauspielers und Autors sowieso!

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„Zum Herbstanfang“ (Team Kultur)

Mit Hermann Hesse durch das Jahr – gelesen von Christian Berkel

„Auch der schönste Sommer will einmal Herbst und Welke spüren.“ Ausdrucksstark und sinnlich liest Christian Berkel eine Auswahl der schönsten Gedichte und Textauszüge aus zentralen Werken Hesses.
Natur und Mensch im Wandel der Zeit durch die Augen eines der größten deutschen Schriftsteller. Freudvoll, versöhnlich und nachdenklich. Mit 16 Beiträgen zum Herbst.
 

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„Eine Künstlerkarriere in der NS-Diktatur“ (Team Kultur)

Klaus Mann: Mephisto

Der Schauspieler und Ifflandring-Träger Jens Harzer hat den berühmten Schlüsselroman von Klaus Mann aus dem Jahr 1936 mit faszinierender Erzählstimme komplett als Hörbuch eingelesen. Erzählt wird, wie der begabte Theatermensch Hendrik Höfgen berechnend und kalt seinen Aufstieg betreibt und dabei seine Seele an die nationalsozialistischen Massenmörder verkauft. Ein Hörerlebnis der Sonderklasse!
 

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„Ein Appel für den Frieden“ (Team Kultur)

Wolfgang Borchert: Draußen vor der Tür

Das Stück gilt als das wohl bedeutendste der „Trümmerliteratur“ nach 1945. Mehr als 70 Jahre nach seiner Erstausstrahlung am 13. Februar 1947 ist das NDR Hörspiel mit Hans Quest in seiner Lebensrolle als Frontsoldat Beckmann neu aufgelegt worden. Im Hinblick auf die weltpolitische Lage hat das Werk nichts an Aktualität verloren. Ein anklagendes und aufrüttelndes Zeitdokument, ein Appell für den Frieden. Dauer: 80 Minuten.