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Medientipps Spielfilme



Medientipp (Die Bildrechte liegen beim Verlag)

Biopic eines Naturtalentes, das nie natürlich sein durfte“ (Team Freizeit)

Judy

Filmbiografie der tragischen ­Showbusiness-Legende, Sängerin und Schauspielerin Judy Garland (1922-1969), die nach einem von Hollywood regierten Auf und Ab ihres wechselhaften Privatlebens mit 47 Jahren an einer Überdosis Drogen verstarb.
Renée Zellweger gelingt es, Garlands komplizierten Charakter, deren Beweggründe, Stimmungen und Gefühle glaubhaft darzustellen.

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Der Klavierspieler vom Gare du Nord

mitreißend und musikalisch hervorragend in Szene gesetzt“ (Team Freizeit)

In dem Film von Ludovic Bernard dreht sich alles um Musik. Der junge Mathieu lebt in der Pariser Banlieue und gehört einer kriminellen Gang an. Seine Leidenschaft jedoch ist die Klaviermusik, die er an einem öffentlichen Klavier auslebt. Dort begegnet er Pierre, dem Direktor des Konservatoriums, der sein herausragendes, musikalisches Talent erkennt und ihn als Studenten gewinnen will. Der Direktor ist so überzeugt, dass er ihn als Kandidaten für einen der renommiertesten Klavierwettbewerbe aufstellt. Wird Mathieu, als einer, der von ganz unten kommt, es schaffen, das Konservatorium als musikalisches Ausnahmetalent erfolgreich zu vertreten?
Besonders die Musik, die sensibel und präzise eingesetzt wird, macht den Film zu einem Genuss.

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„Fesselnd, brachial und außergewöhnlich“ (Team Freizeit)

4 Blocks

Berlin-Neukölln. Ali "Toni" Hamady ist Anführer eines Familienclans, bei dem alle Fäden des organisierten Verbrechens in Neukölln und Umgebung zusammenlaufen. Nach langen Jahren möchte sich der Libanese aus dem illegalen Geschäft zurückziehen. Eine Geschichte um Freundschaft und Familie, Verrat und Schuld. Kida Khodr Ramadan als Berliner Pate in der Rolle seines Lebens, an seiner Seite überzeugen auch alle anderen Schauspieler im deutschen „Gomorrha“.
Bildgewaltige, vielfach ausgezeichnete deutsche Serie

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„Sorgfältig umgesetztes Kostümdrama“ (Team Freizeit)

Tolkien

Gelungene Filmbiografie über die prägenden Jugendjahre des britischen Alt-Philologen und Schriftstellers J.R.R. Tolkien (1892-1973).
Regisseur Dome Kurokoski zeigt, wie der junge Waise über seine Freundschaften und die Liebe zu seiner Muse Edith Bratt geformt wird. Seine Erlebnisse im Ersten Weltkrieg verändern ihn nachhaltig und wirken in seinen Werken „Hobbit“ und „Herr der Ringe“ nach.

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„Packend bis zur letzten Minute“ (Team Kultur)

Das Ende der Wahrheit

Wer den mit Ronald Zehrfeld, Alexander Fehling, Claudia Michelsen und anderen hochkarätig besetzten Politthriller 2019 im Kino verpasst hat, sollte sich die Chance auf einen spannungsgeladenen DVD-Abend nicht entgehen lassen.  Es geht um US-Drohneneinsätze, die von Deutschland aus gesteuert werden, um die Verbindung deutscher Geheimdienstler zur Waffenlobby, um Asylbewerber, denen vom BND wichtige Informationen zu Terrorverdächtigen abgepresst werden und es geht um die Liebe eines BND-Agenten zu einer Investigativ-Journalistin. Toller Film! 
(FSK 16)

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„Aufwühlendes Drama mit hochkarätiger Besetzung“ (Team Freizeit)

Deutschstunde

Während des Zweiten Weltkriegs gerät der elfjährige Siggi in einen schweren Gewissenskonflikt: soll er seinem Vater, einem pflichtbewussten Polizisten, dabei helfen, seinen Patenonkel, den Künstler Nansen zu bespitzeln? Die Neuverfilmung des Romanklassikers von Siegfried Lenz überzeugt mit stimmungsvollen Bildern und einem großartigen Schauspielerensemble, darunter Ulrich Noethen und Tobias Moretti. Die Frage, wie Gemeinschaft und Individuum in Einklang zu bringen sind und wo die Grenzen zwischen Pflicht und eigener Verantwortung zu ziehen sind, ist nach wie vor aktuell.
 

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„Intensiver, engagierter und sensibler Film“ (Team Freizeit)

Sherry Hormann (Regie): Nur eine Frau

2005 fällt eine junge Frau aus einer kurdisch-türkischen Familie in Berlin einem Ehrenmord zum Opfer. Diese reale Geschichte ist Ausgangspunkt des berührenden Dramas. Zwangsverheiratet entflieht Aynur der Gewalt in ihrer Ehe und nimmt ihr Leben selbst in die Hand. Sie sucht sich eine Wohnung mit ihrem kleinen Sohn, beginnt eine Ausbildung und verliebt sich. Damit stellt sie sich gegen die Traditionen ihrer Familie, welche durch ihre Brüder mit Beleidigungen und Drohungen eingefordert werden und mit ihrer Ermordung enden.

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„Bewegendes Drama“ (Team Freizeit)

Yuli (Regie: Icíar Bollaín)

Eine filmische Biografie des Balletttänzers Carlos Acosta aus Kuba, der als Choreograf am Royal Ballet in London weltbekannt wurde. Teils dokumentarische Szenen wechseln sich ab mit Traum und Erinnerung und erzählen den Weg vom Straßenjungen aus Havanna zum internationalen Tanzstar. Parallel dazu wird der langsame Niedergang des kubanischen Sozialismus thematisiert.

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„Zum Ausklang des Bauhaus-Jubiläumsjahres“ (Team Kultur)

Bauhaus – Die neue Zeit (Regie: Lars Kraume)

Zum Ausklang des Jubiläumsjahres „100 Jahre Bauhaus“ lohnt es sich, mit der sechsteilige TV-Serie über die Anfänge der berühmtesten Kunstschule der Welt ein Herbstwochenende zu verbringen. Anna-Maria Mühe als Studentin Dörte Helm gibt dem Aufbruch der Frauen in der Kunst- und Designszene des 20. Jahrhunderts ein Gesicht.  Alleine schon die tolle Ausstattung und hochkarätige Besetzung mit August Diehl und anderen bekannten Schauspielerinnen und Schauspielern ist mindestens einen Heimkinoabend wert

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„Eindringliche und intensive Mini-Serie“ (Team Freizeit)

Chernobyl (Regie: Johan Renck)

Am 26. April 1986 kam es im sowjetischen Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer Explosion des Kernreaktors. Die fünfteilige Mini-Serie zeigt die wissenschaftliche und politische Aufarbeitung des Vorfalls in der damaligen UdSSR und verfolgt akribisch die Chronologie der Ereignisse ab der Explosion, erweitert um fiktionalisierte Einzelschicksale. Auf meisterliche Art dringt die am gesellschaftskritischen „New Hollywood“-Kino geschulte Serie nicht nur in die Abgründe einer von Politik deformierten Wissenschaft vor, sondern zeigt auch deren oft erschreckende Geringschätzung von Menschen und Umwelt. (Filmdienst)

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„Herzerwärmendes Drama für Buchliebhaber/-innen“ (Team Kultur)

Der Buchladen der Florence Green

Die Witwe Florence Green zieht in ein kleines Dorf in Suffolk, wo sie einen Neubeginn wagen möchte: sie eröffnet einen Buchladen – obwohl oder gerade weil dort niemand liest. Mit enormer Sturheit und ebenso viel Energie verfolgt sie ihr Ziel, rennt aber gegen eine Mauer aus Ablehnung…
Isabel Coixets Verfilmung des Bestseller-Romans „Die Buchhandlung“ von Penelope Fitzgerald erzählt vom Kampf einer enthusiastischen Buchliebhaberin für ihren Traum – und wir schauen ihr sehr gerne dabei zu!

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„Hervorragendes Biopic der großen Kinderbuchautorin“ (Team Freizeit)

Astrid

Beginnend mit der 18-jährigen Astrid gibt Alba August einen emotionalen und mitreißenden Einblick in das Leben einer Kämpferin, die entgegen aller Erwartungen ihres Umfelds und ihrer religiösen Erziehung beschloss, sich von den Normen der Gesellschaft zu lösen und ihrem Herzen zu folgen. Absolut sehenswerter Film!

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„Herausragendes Road Movie mit warmherzigem Humor“ (Team Freizeit)

Green Book

Im Jahr 1962 engagiert ein kultivierter schwarzer Pianist einen proletenhaften italienischstämmigen Chauffeur für eine Konzerttour durch die US-Südstaaten, wo Rassismus, Diskriminierung und Gewalt gegen Schwarze an der Tagesordnung sind. Die auf einer realen Begebenheit beruhende Tragikomödie skizziert die Annäherung und Freundschaft zweier gegensätzlicher Charaktere, ohne die bitteren Seiten, Zynismus, Hass und Häme zu unterschlagen. (FILMDIENST)

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Vice - Der zweite Mann

„brilliantes Werk“ (Team Freizeit)

"Kritisches Filmporträt des US-Politikers Richard 'Dick' Cheney, der von den 1960er-Jahren an in republikanischen Regierungen die Politik der USA mitprägte und vor allem als Vizepräsident (2001-2009) zahlreiche fatale Entscheidungen verantwortete." (FILMDIENST)

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