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Medientipps Krimis/ Thriller



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„Ein Schaufenster in die japanische Kultur“ (Team Freizeit/EDV)

64 von Hideo Yokoyama

Als Folge eines ungelösten Entführungsfalls mit Todesfolge, geriet im Jahre der Verjährung der gesamte Polizeiapparat der Präfektur D ins Wanken. Mittendrin steckt Mikami, ehemals selbst Strafermittler, nun Chef der Pressestelle. Als er Unregelmäßigkeiten in den Ermittlungen von damals aufdeckt, steht er plötzlich im Konflikt mit seinen Vorgesetzten und sich selbst. Ein interessanter Kriminalroman, der tiefe Einblicke in die japanische Kultur gibt.

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„Englischer Wohlfühl-Krimi“ (Team Freizeit)

James Runcie: Die Vergebung der Sünden

Priester, Ehemann, Vater und Ermittler in einem? Eigentlich möchte Sidney Chambers nur seinen Pflichten in der Gemeinde und Zuhause nachkommen, aber immer wieder fordert das Unrecht in Form von häuslicher Gewalt, Lügen und Mord seine ungeteilte Aufmerksamkeit.
Auch in diesem Roman belebt Runcie sein England der Sechziger mit farbenfrohen und herzlichen Charakteren und erzählt spannende Fälle in angenehmen, kleinen Häppchen. Für Cosy-Crime-Fans ein Must-read!
 

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„Es sterben immer zwei“ (Team Kultur)

Eva García Sáenz: Die Stille des Todes

In der Kathedrale der baskischen Stadt Vitoria werden zwei nackte Leichen in inniger Umarmung gefunden. Die Tat erinnert in frappierender Weise an eine über zwanzig Jahre zurückliegende Serie von Verbrechen, für die der vermeintliche Mörder seit Langem in Einzelhaft sitzt.
Inspektor Ayala, der im Debütroman von Eva García Sáenz seinen ersten Fall lösen muss, gerät dabei in höchste Gefahr. Ein hochspannender, wendungsreicher Thriller, der den Leser bis zum Schluss mit geschickt kombinierten Zeitsprüngen in Atem hält.
 

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Schuldlos schuldig? (Team Kultur)

Kanae Minato: Schuldig

Ein japanischer Student, der mit vier Kollegen in einem Bergdorf Ferien machen möchte, verunglückt tödlich, als er einen der Freunde mit dem Auto am Bahnhof abholen will. Drei Jahre später erhalten die Freunde anonyme Briefe, in denen sie des Mordes bezichtigt werden.
Minato nähert sich der Frage nach der möglichen Schuld für das tragische Geschehen und überrascht nach zahlreichen Wendungen mit einem nicht vorhersehbaren Ende. Ein moderner Krimiklassiker, in dem sich das Wesentliche aus vermeintlich nebensächlichen Details erschließt.

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„Ein Ausnahme-Thriller“ (Team Kultur)

Andreas Pflüger: Geblendet

Teil 3 der Thriller-Reihe um Jenny Aaron und die „Abteilung“, eine hochtrainierte Einsatztruppe, die auf besonders gefährliche Einsätze spezialisiert ist. Wer die ersten beiden Bände verschlungen hat, wird die Fortsetzung herbeigesehnt haben. Zuerst hat es den Anschein, als ob sich die erblindete Aaron hier vor allem um sich selbst kümmern muss – sie versucht, durch eine neuartige Therapie ihre Sehkraft wiederzuerlangen. Aber bald wird es auch in diesem Band rasant und dramatisch mit einer Vielzahl überraschender Wendungen. Der Leser erfährt zudem viel über die Arbeit von Sondereinheiten und über die außergewöhnlichen Fähigkeiten blinder Menschen. Spannend, schlagfertig und klug zugleich!

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„Entspannt und alterslässig“ (Team Kultur)

Garry Disher: Kaltes Licht

Was hat es mit dem Skelett auf sich, das ein Schlangenfänger auf der Blackberry Hill Farm unter einer Betonplatte zu Tage fördert? Der aus der Pensionierung zurückgekehrte Sergeant Auhl lässt sich bei seinen Ermittlungen weder von spöttischen Kollegen aus der Abteilung für ungelöste Fälle noch von mürrischen Anwohnern und anderen Widrigkeiten aus der Ruhe bringen. Alterslässig und entspannt geht der originelle Held des australischen Altmeisters Garry Disher dem Geheimnis um den „Plattenmann“ auf den Grund und fördert eine überraschende Lösung zutage.

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„Maigrets Premiere“ (Team Kultur)

Georges Simenon: Maigret im Haus der Unruhe

In diesem bisher noch nicht ins Deutsche übersetzten Krimi löst der berühmte Kommissar Maigret mit der ihm eigenen Beharrlichkeit und psychologischer Finesse seinen ersten Fall. Eine junge Frau betritt mitten in der Nacht sein Büro, gesteht einen Mord und verschwindet spurlos. Tatsächlich wird in den nächsten Tagen in einem Vorort von Paris ein Toter gefunden. Ob die geheimnisvolle Frau tatsächlich die Mörderin ist, erfährt man in diesem spannenden Ur-Maigret, dem 75 Romane folgen sollten.

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„Vielsagendes Schweigen“ (Team Kultur)

Alex Michaelides: Die stumme Patientin

Eine Frau erschießt ihren Mann ohne ersichtlichen Grund und spricht nach dieser Tat kein einziges Wort mehr. Sie wird verurteilt und kommt in die geschlossene Abteilung einer psychiatrischen Klinik. Ein Psychotherapeut ist von diesem Fall so fasziniert, ja geradezu besessen, dass er alles unternimmt, um die Patientin zum Reden zu bewegen.
Michaelides entwickelt die spannende Geschichte behutsam mit psychologischem Tiefgang und führt sie zu einem überraschenden Ende.

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„Häusliches Drama mit fatalen Folgen“ (Team Kultur)

Patricia Melo: Der Nachbar

Ein Biologielehrer in São Paulo ist von dem ständigen Lärm seines Nachbarn, der über ihm wohnt, derart genervt, dass er Gewaltfantasien und Mordgelüste entwickelt. Bei diesen Hirngespinsten bleibt es nicht, und schließlich gibt es eine Leiche zu entsorgen. Literarisch anspruchsvoll beschreibt Patricia Melo, wie der Hass und die Mordfantasien des Protagonisten zur unkontrollierbaren Obsession werden und in einer Katastrophe münden.     

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„Kanadischer Krimi mit viel Lokalkolorit“ (Team Kultur)

Louise Penny: Hinter den drei Kiefern. Ein Fall für Gamache

Wer den sympathischen Ermittler Armand Gamache noch nicht kennt, sollte dies unbedingt nachholen! Louise Penny erzählt rund um den kanadischen Polizeichef eine Krimihandlung, bei der ein kleines Dorf in der Nähe Montreals und dessen schrullige Bewohner im Mittelpunkt stehen – ganz ohne blutige Gewaltszenen, aber sehr bildhaft und mit viel psychologischem Gespür geschrieben.

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Cooler Taschenkrimi für die Reise" (Team Kultur)

Jussi Adler-Olsen: Miese kleine Morde

Genau richtig für eine kurzweilige Zugfahrt ist das kleinformatige Bändchen mit einem Kurzkrimi, der es in sich hat: Lars, frisch verlassener Ehegatte und ständig klamm in der Börse hat ein neues Geschäftsmodell. Gegen Besthonorare hilft er Frauen, ihre unliebsamen Ehemänner zu beseitigen. Das Geschäft brummt, bis ein unerwartetes Ereignis das Kartenhaus zum Einstürzen bringt. Hochspannung für alle Krimifans im handlichen Format. 

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„Ein tiefer Blick in den Dschungel von Calais“ (Team Kultur)

Olivier Norek: All dies ist nie geschehen

Die Wege von Adam, einem Flüchtling aus Syrien, Kilani, einem Flüchtlingskind aus dem Sudan, und dem Polizisten Bastien kreuzen sich im Dschungel von Calais. Unfassbares Leid hat Adam und Kilani zusammengeschweißt. Das Schicksal der Beiden berührt Bastien so sehr, dass er nicht anders kann, als sich über Regeln hinwegzusetzen, um ihnen zu helfen. Der auf Tatsachen beruhende Roman beschreibt eindringlich den brutalen Überlebenskampf im „Dschungel“, bei dem die Menschlichkeit oft auf der Strecke bleibt.

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Undercover auf der Spur von Wettbetrug im Pferdesport" (Team Kultur)

Felix Francis: Triple Crown

Jeff Hinkley kommt die Gelegenheit gerade recht, in die USA zu fliegen, um dort der Bundesagentur zur Korruptionsabwehr im Sport behilflich zu sein. Es besteht der Verdacht, dass es einen Maulwurf gibt, der für mehrere missglückte Einsätze der Organisation verantwortlich ist.
Undercover versucht Hinkley Licht in die dunkle Angelegenheit zu bringen. Der Roman unterhält spannend mit intelligenten Dialogen und liefert ganz nebenbei interessante Informationen rund um den Pferderennsport.

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„Hassverbrechen in der texanischen Provinz?“ (Team Kultur)

Attica Locke: Bluebird, Bluebird

Texas, 2016: In der Kleinstadt Lark sind ein schwarzer Anwalt aus Chicago und eine weiße Kellnerin ermordet worden. Der farbige Texas Ranger Darren Mathews fährt in den Ort, um herauszufinden, ob es sich um rassistisch motivierte Hassverbrechen handelt. Locke beschreibt differenziert die von den Zeiten des amerikanischen Bürgerkriegs bis in die Gegenwart reichenden moralischen Verwüstungen in einem texanischen Provinznest.

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Gefährliche Auszeit (Team Kultur)

Anna Ihrén: Mord in den Schären

Der Göteborger Polizist Dennis Wilhelmson nimmt eine nicht ganz freiwillige Auszeit auf der Schäreninsel Smögen, um in seiner Heimat die Sommerfrische zu genießen. Doch daraus wird nichts, denn im Hafenbecken treibt eine Leiche. Unterstützt von der Polizeianwärterin Sandra Haraldsson übernimmt Wilhelmson die Ermittlungen. Wer in der kalten Jahreszeit einen literarischen Ausflug auf eine schwedische Sommerinsel machen möchte, ist bei diesem sympathischen Polizeiduo und ihren unaufgeregten Ermittlungen genau richtig.