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Medientipps Romane



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Doug Johnstone: A Dark Matter

Drei Generationen von Frauen der Skelf-Familie aus Edinburgh sehen sich nach dem plötzlichen Tod des Patriarchen Jim gezwungen, nicht nur das traditionelle Bestattungsunternehmen weiterzuführen, sondern auch sein unkonventionelles zweites Standbein als Privatdetektiv zu übernehmen. Für ihre Trauer bleibt ihnen angesichts mehrerer gefährlicher parallellaufender Ermittlungen wenig Zeit. Spannender Krimi und Familienroman zugleich und Auftakt einer Serie. Noch nicht auf Deutsch erschienen.

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Haruki Murakami: Erste Person Singular

Passend zum Titel dieses Buches schreibt Murakami seine neuesten Erzählungen in der Ich-Perspektive. Die oft sehr alltäglichen und doch manchmal magisch anmutenden Geschichten geben dem Leser Rätsel auf: handelt sich bei den Erzählungen um Ereignisse aus dem Leben des Autors oder eher nicht? So oder so ist es für jeden Murakami-Fan ein Muss und für jeden Murakami-Neuling ein guter Einstieg.

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Jodi Taylor: Doktor Maxwells skurriles Zeitexperiment

Die Chroniken von St. Mary's, Band 3

Wer möchte gerade (zumindest gedanklich) nicht ganz weit weg sein? Doktor Madeleine Maxwell gelingt dies an ihrem Institut St. Mary‘s in England mittels Zeitreisen – nein, stop, dieser Begriff ist absolut tabu: sie „untersucht die großen Ereignisse der Weltgeschichte in der Gegenwart“. Nur schade, dass das Chaos ihr und ihren ebenfalls katastrophenerfahrenen Kollegen folgt und die Begegnung mit Isaac Newton, die Reise nach Troja und die Schlacht von Agincourt so ganz anders verlaufen als geplant.
Jodi Taylor, ehemals Verwaltungschefin der Bibliotheken von North Yorkshire County, wurde mit ihrer humorvollen und actionreichen Serie um die Historikerin Max zur Bestsellerautorin.

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Jacky Durand: Die Rezepte meines Vaters

Nach der Rückkehr aus dem Algerienkrieg eröffnet Monsieur Henri im Osten Frankreichs ein Bistro und verwöhnt seine Gäste mit bodenständiger, aber herausragender Küche. Für seinen Sohn Julien, der das Kochen ebenso liebt, wünscht sich Henri einen sozialen Aufstieg. Daher weigert er sich, ihm die Rezepte zu überlassen, die vor Jahren von seiner inzwischen in einer anderen Stadt lebenden Frau schriftlich festgehalten wurden. Am Sterbebett seines Vaters erinnert sich Julien an die konfliktreiche Vergangenheit, ein Familiengeheimnis und an das kulinarische Erbe des Vaters.
Eine Hommage an die französische Küche, eingebettet in eine durchaus ernste, sensibel erzählte Vater-Sohn-Geschichte.

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Jan Seghers: Der Solist

Kurz vor der Bundestagswahl 2017 steigt die Gefährdungslage in der Hauptstadt. Das Attentat am Breitscheidplatz liegt nur wenige Monate zurück. Ein „Kommando Anis Amri“ ermordet einen jüdischen Aktivisten, eine muslimische Anwältin und einen Politiker. Der eigenbrötlerische Frankfurter Ermittler Neuhaus verstärkt die neu gegründete „Sondereinheit Terrorabwehr“. Er wird mit der ebenso originellen wie cleveren Kollegin Suna-Marie zusammengespannt, die ihn mit den düsteren Netzwerken der Hauptstadt vertraut macht. Wer steckt hinter dem Terrorkommando und wo verbergen sich die Drahtzieher? Ein spannender und sehr gegenwärtiger Plot macht diesen Krimi zum absoluten Pageturner.
  

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Ilona Hartmann: Land in Sicht

Ausgerechnet auf einem Fluss-Kreuzfahrtschiff möchte Jana, die Protagonistin des Romans, ihren Vater kennenlernen, der als Kapitän auf der MS Mozart arbeitet. Ob sie sich zu erkennen gibt, weiß sie noch nicht so genau. So begibt sie sich zunächst inmitten von launigen Senioren und trinkfesten Besatzungsmitgliedern auf die Reise von Passau nach Wien…
In ihrem Debut beschreibt die junge Autorin Ilona Hartmann die Annäherung von Tochter und Vater so gnadenlos, präzise und urkomisch, dass es eine wahre Lesefreude ist!

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Tschingis Aitmatow: Dshamilja

Kirgisien, Zentralasien in den 40-er Jahren des 20. Jahrhunderts, mitten im sog. „großen vaterländischen Krieg“. Das Land noch verhaftet in nomadischen und patriarchalischen Traditionen, aber Teil des Sowjetreiches. Dshamiljas Mann Sadyk ist im Krieg. Aus der Sicht seines kleinen Bruders wird die Liebesgeschichte zwischen der lebensfrohen jungen Frau und dem träumerischen Danijar erzählt. Aitmatows schriftstellerisches Debüt, eine Liebesgeschichte ohne ein einziges überflüssiges Wort, geht seit 1958 um die Welt.

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David Nicholls: Zwei an einem Tag

Der charmante, aber eher oberflächliche Dex und die engagierte, sozial engagierte Em könnten kaum unterschiedlicher sein. Und doch sind sie füreinander bestimmt. Obwohl sie beide ihr Leben leben, versuchen sie, Kontakt zu halten und die Entwicklung des anderen zu verfolgen. An einem Tag im Jahr, immer dem 15. Juli, verabreden sie sich für ein Treffen.
Große Gefühle von Euphorie und Herzschmerz bis Tod und Unglück prägen diese bereits 2009 erschienene Liebesgeschichte, die durch den Humor zwischen den beiden Hauptfiguren nie rührselig wird.

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Richard Wagamese: Das weite Herz des Landes

Dieser Roman wurde nach dem Tod des 1955 geborenen und 2017 verstorbenen Autors vom Stamm der Ojibwe, eher bekannt in der amerikanischen Bezeichnung Chippewa, veröffentlicht. Es ist die autobiographisch geprägte Geschichte einer spirituell heilenden Reise in die Wildnis Kanadas in den 70-er Jahren:
Frank Starlights alkoholkranker Vater Eldon bittet seinen ihm entfremdeten Sohn, ihn auf seiner letzten Reise zu begleiten. Er möchte auf traditionelle Kriegerart auf einem fernen Bergkamm nach der Art seiner Vorfahren bestattet werden. Richard Wagameses berührende Vater-Sohn-Geschichte steht in der Tradition des indigenen mündlichen „Geschichtenerzählens“, in der auch Natur und Tiere ein Teil des Netzes von Beziehungen sind.

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Beate Rygiert: Die Pianistin

Bereits als 16jährige konzertierte das musikalische Wunderkind Clara mit wachsendem Erfolg. Sie liebte die Musik, aber sie liebte auch den Komponisten Robert Schumann gegen Rat und Willen ihrer Eltern. Für ihr Eheglück kämpfte sie sogar vor Gericht. Die Verbindung der beiden Ausnahmetalente wurde keineswegs nur harmonisch, doch die Liebe zu ihren Kindern, zur Musik und die Begeisterung ihres Publikums trugen sie ein Leben lang.        

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Christoph Nußbaumeder: Die Unverhofften

Im Romandebüt des Dramatikers Nußbaumeder taucht man in eine fast 700 Seiten umspannende Familiensaga um Aufstieg, Fall und Wiederaufstieg einer Sägewerk-Dynastie im Bayerischen Wald ein: Vergewaltigung und Flucht, Familien- und Firmengründungen, Geburt und Tod, Lügen und deren Folgen.
Nüchtern und schnörkellos, mit gutem Gespür für glaubwürdige Figuren vor dem Hintergrund der jeweiligen Epoche geschrieben, spannt der Autor den Bogen über 120 Jahre deutscher Sozial- und Wirtschaftsgeschichte.

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Sayaka Murata: Das Seidenraupenzimmer

Natsuki hat genug von der Welt, die ihr nicht wohlgesonnen ist. Sie und ihr Cousin Yu finden keinen Platz in der japanischen Gesellschaft. Deswegen ziehen sie sich aufs Land zurück und fangen dort an, in Gedanken auf einem fernen Planeten zu leben.
Murata hat eine sehr eigene, aber auch klare Art, ihre Protagonisten und deren Perspektiven darzustellen - faszinierend und befremdlich zugleich.

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Deniz Ohde: Streulicht

Die Ich-Erzählerin: Tochter eines deutschen Arbeiters und einer türkischen Migrantin. Der Ort: ein Industriepark bei Frankfurt. Über der gesamten Kindheit der Erzählerin liegt ein düsterer Grauschleier aus Aggressionen, Gewalt, Vorurteilen – keine leichte Kost…. Dennoch lesen sollte man den Debütroman von Deniz Ohde, weil Identitätssuche und Ungleichheit der Chancen selten so berührend und schmerzhaft beschrieben wurden. Lassen Sie sich darauf ein!

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Anne Müller: Zwei Wochen im Juni

Die beiden sehr unterschiedlichen Schwestern Ada und Toni haben kein ganz unbelastetes Verhältnis. Als sie nach dem Tod der Mutter vor der Aufgabe stehen, das Elternhaus an der Ostsee in Schleswig-Holstein für den Verkauf zu räumen, treten mit den Erinnerungen manch alte Konflikte und Rivalitäten zutage. Gleichzeitig entstehen Nähe und Ehrlichkeit. Ein einfühlsamer Roman um Abschied und Aufbruch.

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Nick Hornby: Keiner hat gesagt, dass du ausziehen sollst

Nachdem Louise eine Affäre hatte, entschließen sie und ihr Mann Tom sich, zusammen eine Therapie zu machen. Die Geschichte der beiden entfaltet sich dabei in den Treffen vor jeder Therapiesitzung. Mit viel Humor beschreibt Hornby ein sehr ungleiches Paar, dass trotz aller Widersprüche zusammenbleiben möchte. Durch seine szenische Struktur ist der Roman kurzweilig, stellt aber trotz seiner Kürze die wichtigen Fragen.

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Julian Voloj, Søren Mosdal: Basquiat

Der erste farbige Superstar der internationalen Kunstwelt, Jean-Michel Basquiat, wäre dieses Jahr 60 Jahre alt geworden, doch mit 27 Jahren erlag er seiner Heroinsucht. Seine nur 7-jährige Karriere als weltweit gefeierter Shootingstar der New Yorker Szene, dessen Bilder zu Millionenpreisen gehandelt wurden, nahm dem jungen Künstler aus haitianisch-puertoricanischen Familie die Bodenhaftung. Die prämierte Graphic Novel erzählt in starken Bildern vom Kampf Basquiats mit seinem Sucht-Dämon, von Förderern wie Andy Warhol, von Madonna und seinen anderen Lieben, von Künstlerfreunden wie Keith Haring - alle aufs Feinste zeichnerisch porträtiert. Seine sozialkritischen Bilder zeigten schon in den 1980ern eine frühe Position zu „Black Live Matters“ und sein Einfluss auf Kunst, Design, Mode wirkt bis heute.

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Widerstand in Südtirol“ (Team Kultur)

Marco Balzano: Ich bleibe hier

Wer kennt ihn nicht, den Kirchturm im Vinschgauer Reschensee. In diesem in leisen Tönen erzählten Roman um die junge Lehrerin Trina entfaltet sich die tragische Geschichte der versunkenen Dörfer Graun und Reschen in den Jahren 1923 bis 1950. Unter den Faschisten sprengt die erzwungene Wahl zwischen Deutschland und Italien nicht nur die Südtiroler auseinander, sondern auch Trinas Familie. Dann vernichtet der Bau des Staudamms ihren Hof, das Dorf, die Heimat. Sie leistet mit ihrem Mann erbitterten Widerstand – vergeblich.

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Medientipp (Gestaltung: Stadtbücherei)

Luca DiFulvio: Es war einmal in Italien

3 Menschen, die ihren Platz im Leben erst noch finden müssen bzw. mussten, geraten mehr oder weniger ungewollt in den Freiheitskampf Italiens hinein. Sowohl die 3 Hauptfiguren als auch die Nebencharaktere werden dabei vom Autor interessant und vielschichtig beschrieben. Neben den individuellen Schicksalen der 3 Hauptfiguren erzählt der Roman vom Freiheitskampf Italiens, von Liebe, Freundschaft und Zusammenhalt. Interessanter Aspekt des Titels: die Idee des Protagonisten "Pietro", auch das "Unschöne" zu fotografieren, stellt im 19. Jahrhundert die Verpflichtung der Kunst zur Wahrheit dar.

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„Eine Hymne auf die Freundschaft“ (Team Kultur)

Sigrid Nunez: Der Freund

Die Ich-Erzählerin, eine in New York City lebende Schriftstellerin, steht unter Schock: sie hat ihren besten Freund verloren…. Gegen jede Vernunft nimmt sie seinen Hund, eine riesige Dogge, bei sich auf und fortan trauern sie gemeinsam. Wir erleben mit, wie sich Hund und Protagonistin gegenseitig stützen und schließlich zurück ins Leben kämpfen. Reizvoll wird dieser poetische Roman durch seine Seitenhiebe auf den Literaturbetrieb und die allgegenwärtige Selbstironie. Sie werden dieses zärtlich-poetische, zuerst traurige und schließlich hoffnungsfrohe Buch lieben

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Ein Roman über Liebe, Magie und Illusion“  (Team Kultur)

Graham Swift: Da sind wir

Graham Swifts neuer Roman entführt in eine magische Welt: In dem berühmten Seebad Brighton wird kurz nach dem zweiten Weltkrieg während der Tourismussaison allabendlich eine Show aufgeführt, die immer mehr von sich reden macht. Hier treten Ronnie Dean als Zauberer, die schöne Evie White als seine Assistentin und der Entertainer Jack Robbins als Conférencier auf. Ronnie und Evie werden auch privat ein Paar und wollen heiraten, doch auch Frauenschwarm Jack verliebt sich in sie...  
Still, schön und auch ein wenig sentimental - perfekt für den Herbst.

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Drei Männer, die Vergangenheit und ein Rätsel“ (Team Kultur)

Richard Russo: Jenseits der Erwartungen

Im neuen Roman des Pulitzer-Preisträgers versuchen die alten Freunde Lincoln, Teddy und Mickey bei einem Treffen auf der Ferieninsel Martha’s Vineyard nach Jahrzehnten das rätselhafte Verschwinden ihrer gemeinsamen Liebe aus Studentenzeiten aufzuklären. Unterhaltsam, spannend und mit leichter Hand geschrieben, gelingt Richard Russo das Porträt einer US-amerikanischen Generation.

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Eine berührende Geschichte mit wunderbaren Naturschilderungen“  (Team Freizeit)

Mick Kitson: Sal

Die 13jährige Sal sieht nur noch einen Ausweg: sie flieht mit ihrer jüngeren Schwester Peppa in die schottischen Highlands, um dem Missbrauch durch den Freund der Mutter und deren Alkoholsucht zu entkommen. Nach einigen Tagen begegnet den beiden Mädchen Ingrid, eine ältere Ärztin, die sich nach einem bewegten Leben in die Wildnis zurückgezogen hat. Durch sie eröffnet sich langsam ein neuer Lebensweg für Sal und Peppa. Ein gelungener Debütroman über Mut, Menschlichkeit und Verantwortung, ganz ohne Kitsch und aufgesetztes Happyend!

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„Lesegenuss über jemanden, der die Sprache liebt“ (Team Freizeit)

Pascal Mercier: Das Gewicht der Worte

Simon Leyland liebt Worte. Nachdem die falsche Diagnose über seinen Gehirntumor aufgedeckt wird, reist er von Triest nach London, um dort einen Neuanfang zu wagen. Doch auch Triest ist ihm immer noch eng verbunden, sodass er bald ein Leben zwischen den beiden Städten und ihren Bewohnern führt.
Merciers Prosa ist ein Gedicht; dafür allein lohnt es sich das Buch zu lesen. Hinzu kommen sympathische Charaktere und philosophische sowie sprachliche Themen, die das Buch zum Genuss machen.

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„italienische Liebesgeschichte mit viel Wirbel“ (Team Freizeit)

Diego Galdino: Der letzte Kaffee am Abend

Im Vorgänger „Der erste Kaffee am Morgen“ verliebte sich der Barista Massimo in die Französin Genevieve, die eine Wohnung in Rom erbt. Über das Scheitern seiner Liebe kommt Massimo lange nicht hinweg - bis Mina in seiner Bar auftaucht. Mina wohnt ausgerechnet in Genevieves Wohnung, weshalb er es vermeidet, sich dort mit ihr zu treffen. Doch dann kommt Genevieve nach Rom zurück und Massimo muss sich entscheiden und die richtige Entscheidung für sein Leben treffen.

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berührend und schrecklich zugleich“ (Team Kultur)

Adeline Dieudonné: Das wirkliche Leben

Reihenhaussiedlung, Waldrand, Vater, Mutter und 2 Kinder – dieses Heile-Welt-Szenario täuscht. Der Vater, ein passionierter Jäger, ist gewalttätig, die Mutter verschreckt und wehrlos – so ist es die Aufgabe des Mädchens, für ein Lächeln im Gesicht ihres kleinen Bruders zu sorgen. Bis eine Tragödie alles verändert…
Diese Coming-of-Age-Geschichte hat eine solche Wucht, dass einem beim Lesen der Atem stockt – und man gar nicht anders kann, als mit der furchtlosen jungen Heldin bis zum brachialen Ende mitzufiebern. Klare Leseempfehlung!

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„berührendes Romandebüt“ (Team Kultur)

Christian Baron: Ein Mann seiner Klasse

In seinem autobiografischen Romandebüt erzählt Christian Baron von seiner harten Kindheit: Vom prügelnden, alkoholsüchtigen Vater, von der depressiven Mutter, die früh stirbt und den hilflos ausgelieferten Kindern, die fast noch mehr unter der Scham der Armut als unter der Gewalt des Vaters leiden. Er schreibt aber auch von seinem Wunsch, die Eltern bedingungslos zu lieben, was es bedeutet, wenn das nicht möglich ist und schließlich von seinem mühsamen gesellschaftlichen Aufstieg durch einen akademischen Abschluss. 

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„Impressionistisches Farbgewitter“ (Team Kultur)

Mariam Kühsel-Hussaini: Tschudi

Hugo von Tschudi, seit 1896 Direktor der Deutschen Nationalgalerie in Berlin, war ein attraktiver Mann. Groß, kräftig, elegant, geschmeidig in seinen Bewegungen, frei im Denken und in seinem Kunstsinn, was allerdings durch eine Autoimmunerkrankung, die zusehends zu einer Entstellung seines Gesichts führt, gebrochen wird.
Als erster setzt er sich für die moderne französische, impressionistische Malerei mit ihren Farbgewittern ein, die er für die Nationalgalerie erwirbt und ausstellt: Manet, Monet, Renoir, Rodin. Dies bringt ihm die erbitterte Gegnerschaft konservativer deutsch-nationaler Kreise, allen voran die Anton von Werners, „Lieblingsmaler“ Kaiser Wilhelms II. - bekannt für seine fotorealistischen Historienbilder - und letztendlich die des Kaisers selbst. Dieser Konflikt steuert auf eine existenzielle Krise zu.
Durch den Stil und die Sprache der Autorin wird Tschudi selbst zum impressionistischen Gemälde und damit zu einer berauschenden Hommage an Hugo von Tschudi.

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Ein tanzender Panda“ (Team Kultur)

James Gould-Bourn: Pandatage

Das Romandebut erzählt von Danny und Will, Vater und Sohn. Nach dem Unfalltod der Mutter spricht Will nicht mehr. Das ändert sich erst, als sein Vater, inzwischen arbeitslos, beginnt, als Panda verkleidet auf Straßen und in Parks zu tanzen. In diesem Kostüm schreitet er ein, als Will von anderen Jungen schikaniert wird, und dem vermeintlich Fremden kann sich der Junge anvertrauen. Obwohl gegen Ende etwas an der Kitschgrenze, behandelt das Buch die schweren Themen Tod und Trauer unterhaltsam und herzerwärmend.

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unaufgeregte, subtile Spannung“ (Team Kultur)

Dror Mishani: Drei

In Mishanis Roman baut sich die Spannung erst langsam auf. Der ist auch eigentlich ein Krimi, aber das merken wir erst, als wir bereits mittendrin in der komplexen Handlung sind: im Mittelpunkt steht der freundliche, aufmerksame Gil, auf den gleich drei Frauen hereinfallen – deren Geschichten werden in einzelnen Handlungssträngen erzählt, die alle früher oder später auf den charmanten Gil zusteuern…
In Israel ein großer Erfolg ist Mishanis Buch auch bei uns verdient auf den Bestseller-Listen gelandet – intelligente und völlig unblutige Hochspannung!

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„Kampf mit alten Dämonen“ (Team Kultur)

Bov Bjerg: Serpentinen

Ein Vater unterwegs mit seinem siebenjährigen Sohn. Ihre Reise führt sie in das schwäbische Dorf, aus dem der Vater stammt, zu den mit schmerzhaften Erinnerungen behafteten Schauplätzen seiner Kindheit.
Unmittelbar, ungeschönt und mutig entfaltet sich nach und nach die tragische Familiengeschichte und das von Autorität, Angst und häuslicher Gewalt zerrüttete Seelenleben des Vaters und Ich-Erzählers. Auf der Reise immer gegenwärtig: seine Zweifel, ob er – geplagt von den Dämonen seiner Kindheit und seiner Familiengeschichte – seinem Sohn jemals ein guter Vater sein kann… 
Bov Bjergs neuer Roman nach dem Bestseller „Auerhaus“.

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Nites at a Yuman Window“ (Team Kultur)

George Saunders: Fox 8

Der neugierige Fuchs 8 beobachtet fasziniert die Menschen, erlernt ihre Sprache und (lautmalerisch) ihre Schrift. Als der Lebensraum seines Rudels durch ein Einkaufszentrum bedroht wird, entschließt er sich zu einem Schritt, der ihm seine Illusionen raubt und die grausame Seite der Menschen zeigt.
Saunders lässt seinen Fuchs die klassische lehrreiche Tierfabel in einer rein nach dem Hören verfassten Rechtschreibung selbst erzählen. In der englischen Originalsprache sind dazu gute Sprachkenntnisse erforderlich. Ansonsten auf deutsch: „Fuchs 8“.

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„Fesselt durch distanzierte Erzählweise (Team Freizeit)

Tristan Garcia: Das Siebte

Und täglich grüßt das Murmeltier - das Konzept der Zeitschleife ist nichts Neues. Der Ich-Erzähler stirbt 7 Mal, wird im selben Moment wieder geboren und kehrt nach dem Tod an den Anfangspunkt zurück, behält aber all seine früheren Leben in Erinnerung. Im Gegensatz zum Film endet die Zeitschleife nicht nach einem Tag, sondern nach einem ganzen Leben, bevor es wieder von vorne beginnt. Der Autor nimmt so Einfluss auf seinen Protagonisten und beschreibt welche Möglichkeiten, Auswirkungen und Vorteile es mit sich bringt, wenn man nochmal von vorne anfangen kann und aus seinen Fehlern lernen und das nächste Leben neugestalten kann.

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Großvaters leere Stellen  (Team Kultur)

Fredrik Backman: Und jeden Tag wird der Weg nach Hause länger und länger

Abschied ist das Thema von Backmans kleiner Novelle: nach dem Tod seiner geliebten Frau verschlimmert sich die Demenz von Noahs Großvater, die leeren Stellen in seinem Gehirn werden immer größer. Noah und sein Vater Ted begleiten ihn in seiner immer kleiner werdenden Welt mit viel Liebe und Phantasie.

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„Wagen, zu hoffen“ (Team Kultur)

Hendrik Otremba: Kachelbads Erbe

Los Angeles, Mitte der 1980er Jahre. H.G. Kachelbad arbeitet für das Kryonik-Unternehmen Exit U.S., das Menschen mit der Hoffnung einfriert, in einer besseren Zukunft wieder aufzuwachen. Darunter: ein Schriftsteller, ein ehemaliger Popstar, ein Auftragsmörder und ein Tschernobyl-Überlebender.
Ganz ohne Hightech- und Science-Fiction-Einschlag, eher im melancholisch düsteren Stil eines Film Noir erzählt Hendrik Otrembas erzählerisch komplexer Roman die Lebensgeschichten vierer Klienten und gegen Ende hin schließlich die Kachelbads selbst.
Inhaltlich gut recherchiert und in der Form bisher einzigartig, hat das Werk ein breites Medienecho hervorgerufen. Die sehr unterschiedlich ausfallenden Kritiken zeigen, dass „Kachelbads Erbe“ ein Buch ist, über das man streiten kann. Meine Empfehlung: lesen!

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Geschichte wird nicht gemacht, sondern geschrieben“  (Team Kultur)

Anselm Oelze: Wallace

1858 erhält Charles Darwin einen Brief des Artensammlers Alfred Russell Wallace. Sein Inhalt: ein Aufsatz über den Ursprung der Arten. Doch nicht Wallace erntet ein Jahr später den Ruhm, sondern Darwin. Der Museumswächter Albrecht Bromberg macht es sich 150 Jahre später zur Aufgabe, diesen Irrtum richtig zu stellen. Oelze, der zwischen dem entbehrungsreichen Forscherdasein von Wallace auf den Molukken und der Mission des Museumswächters hin- und herpendelt, gelingt ein „philosophischer Abenteuerroman“, der zum Nachdenken anregt.

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Poesie im Klinikalltag“ (Team Kultur)

Rainer Jund: Tage in Weiß

In kleinen Episoden voller Empathie, Hingabe und Verzweiflung erzählt Rainer Jund von seinem Medizinstudium, seinen Erlebnissen als Assistenz- und HNO-Oberarzt an einer deutschen Klinik und was es bedeutet, Mensch zu sein. Durch die Verknüpfung lakonisch-nüchterner Sätze mit berührenden Bildern des inneren Wahrnehmens werden Leben, Krankheit und Tod zu Literatur.

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Der Geruch frischer Erde“ (Team Kultur)

Ewald Arenz: Alte Sorten

Liss und Sally: eine Begegnung im Weinberg führt zwei Frauen zusammen, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Arenz beschreibt behutsam die Annäherung der heranwachsenden Sally und der von ihrem Schicksal geprägten Liss, deren Freundschaft durch die Liebe zur Natur, denTieren, dem Weinbau und nicht zuletzt zu den alten Birnensorten entsteht. Eine leise Geschichte von Wut und Verzweiflung, von Geheimnissen, von Verwundungen – und von Erfüllung in harter Arbeit, dem Geruch von Kartoffeln, dem Leben in einem von der Natur vorgegebenen Rhythmus.

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Drei Nonnen und ein Organisationstalent“  (Team Kultur)

Thomas Montasser: Eine himmlische Katastrophe

Das Zusammentreffen dreier alter Nonnen mit einer jugendlichen Straftäterin in einem verfallenden Kloster im Burgund hat für alle Frauen ungeahnte Folgen: charmant, humorvoll und märchenhaft erzählt Thomas Montasser von der Macht der Musik, von Freundschaft, vom Blicken hinter Äußerlichkeiten. Ein Wohlfühlbuch.

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Alte Kämpen mit Zipperlein“  (Team Kultur)

Nicholas Eames: Könige der Finsternis

Vier Freunde wurden in ihren besten Söldner- und Abenteurerjahren gefeiert wie eine Rockband. Seit vielen Jahren getrennt voneinander und überwiegend in einem beschaulichen Leben verhaftet, müssen sie etwas eingerostet noch einmal zu einer gefährlichen und sehr persönlichen Mission aufbrechen. Lakonisch-witzig, sehr spannend und nie platt erzählt, bietet dieser originelle Fantasyroman beste Unterhaltung. 

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Atemlos und wütend – eine gnadenlose Selbstreflexion“ (Team Kultur)

Isabel Bogdan: Laufen

Die Protagonistin läuft – sie läuft weg von der Trauer, den Schuldgefühlen, der Einsamkeit und der Wut. Das alles fühlt sie, nachdem sich ihr langjähriger Partner das Leben genommen hat. Jedes Mal längere Strecken unterwegs reflektiert sie beim Joggen ihre Beziehung – von den romantischen Anfängen bis zum schrecklichen Ende. Dabei schafft sie es nach und nach, für sich zu einem Neuanfang zu kommen. Wuchtig, emotional, und dennoch sitzt jedes Wort – dieser Roman lässt einen nicht kalt!

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Leben nach dem Amoklauf" (Team Kultur)

Rhiannon Navin: Alles still auf einmal

Zach, sechs Jahre alt, wird nicht nur selbst durch einen Attentäter in seiner Schule traumatisiert, sondern verliert bei dem Amoklauf seinen älteren Bruder Andy. Durch den unterschiedlichen Umgang mit Trauer und ohnmächtiger Wut entfremden sich die Eltern. Zach, der mit seinen eigenen Gefühlen kämpft, ist überfordert und doch ist er es, der versucht, dem Auseinanderbrechen seiner Familie Einhalt zu gebieten.
Ein sehr berührender Roman, durchgehend aus Zachs kindlicher Sicht erzählt.

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„Die Kraft der Natur“ (Team Kultur)

Raynor Winn: Der Salzpfad

Inmitten einer existenziellen Lebenskrise erwandert ein Ehepaar aus Wales den berühmten South West Coast Path, mehr als eintausend Kilometer steil bergan und bergab. Der Weg führt sie immer wieder psychisch und physisch an ihre Grenzen, und läßt sie doch Kraft und Hoffnung finden. Die romanhafte Natur- und Reisebeschreibung besticht durch eine ausgewählt schöne Sprache und wurde in England ein Bestseller.

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Eine Jugendfreundschaft" (Team Kultur)

Jane Gardam: Bell und Harry

Der Lärm eines Traktors verhindert beinahe den Beginn einer wunderbaren Jungenfreundschaft. Die „Eierhexe“ wird zur Freundin. Eine verlassene Mine zum Abenteuer, das gut ausgeht. Ein Fahrradausflug in Eis und Schnee zum unvergesslichen Spektakel.
Beginnend in den 70-er Jahren, gelingt es Jane Gardam, in lose verbundenen Episoden ihre Protagonisten lebendig werden zu lassen. Klug beobachtet und mit leisem Humor macht sie Stadtkind Harry aus London, der seine Ferien über Jahre im ländlichen Norden Englands verbringt, Farmersohn Bell, ihre beiden Familien und die Dorfbewohner auch zu Freunden ihrer Leser.
Für diesen Roman erhielt Gardam 1981 den renommierten Whitbread Award in der Kategorie Kinderbuch – bei Hanser ist er nun für Erwachsene erschienen.

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Außergewöhnlich erzählt" (Team Kultur)

Peggy Mädler: Wohin wir gehen

Vor dem Hintergrund der politischen Umbrüche des 20. Jahrhunderts erzählt Peggy Mädler die Geschichte zweier Freundinnenpaare aus zwei Generationen: Von Almut und Rosa, die die Vertreibung aus der Heimat und die Neugründung der DDR miterlebt haben und Ellis und Kristines, die in der Gegenwart spielt. Ein spannungsvolles, in nüchterner Sprache und aus persönlichen Blickwinkeln erzähltes Wechselspiel, das am Ende eine große Geschichte erzählt. 

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„Eine Krankheitsgeschichte mit viel Ironie und Sarkasmus erzählt" (Team Kultur)

Anika Decker: Wir von der anderen Seite

Eine Frau kämpft sich nach einer schweren Blutvergiftung, die sie zeitweise sogar ins Koma versetzt, zurück ins Leben. Das könnte kitschig und rührselig sein – ist es aber dank der schnodderigen, rasanten Schreibweise von Autorin Anika Decker kein bisschen. Rahel, die Protagonistin des autobiographisch angehauchten Romans, erlebt Komisches, aber auch Tragisches in ihrem neuen Leben, und so können wir sie nur dafür bewundern, mit welcher Entschlossenheit sie schließlich ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt. Eine echte Entdeckung!

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„Geht unter die Haut…“ (Team Kultur)

Davise Enia: Schiffbruch vor Lampedusa

Davide Enia, Schauspieler und Autor aus Sizilien, hat einen dokumentarischen, autobiografischen Roman geschrieben, der unter die Haut geht. Autor, Hauptfigur und Ich-Erzähler in Personalunion beleuchtet er in zwei Strängen die schwierige Beziehung zwischen sich selbst, seinem Vater und seinem Onkel sowie das Flüchtlingsdrama vor Lampedusa. Er lässt Seenotretter über das Sterben und Retten im Mittelmeer berichten. Brandaktuell, schön, traurig, beklemmend – sehr empfehlenswert.

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„Der kühle Norden für den Heidelberger Sommer“ (Direktion)

Lars Mytting: Die Glocke im See

1880 in Norwegen: die jahrhundertealte Holzkirche mit silbernen Glocken, denen übernatürliche Kräfte nachgesagt werden, soll nach Dresden verkauft werden. Die selbstbewusste Bauerntochter Astrid wird sowohl vom angereisten Architekturstudenten als auch vom örtlichen Pfarrer begehrt. Aberglaube, Liebe und Naturerlebnis; ein intensives Leseabenteuer, das nach Fortsetzung verlangt.
 

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„Vier Außenseiter im Badeparadies“  (Team Kultur)

Giulia Becker: Das Leben ist eins der Härtesten

Silke, Renate und Willy-Martin werden seit Jahren vom Schicksal gebeutelt, Frau Göbel steht vor dem Tod: aufgrund aktueller Desaster (ein aufdringlicher Ex-Mann, die Folgen eines Teleshopping- Kaufrausches sowie die Übernahme der Wohnung durch eine Internetbekanntschaft samt Riesenhund) sind alle motiviert, Frau Göbels letzten Wunsch zu erfüllen - eine Reise ins brandenburgische Badeparadies Tropical Island. 

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Medientipp (Gestaltung: Stadtbücherei)

Megan Hunter: Harpyie

Als Lucy eines Tages erfährt, dass ihr Mann Jake sie mit einer älteren Kollegin betrügt, wird die junge Mutter von Wut und Verzweiflung übermannt. Um die Beziehung zu retten, trifft das Paar eine ungewöhnliche Abmachung: Lucy darf Jake dreimal bestrafen - ohne Ankündigung, wann und mit welchen Mitteln. Bald entdeckt sie eine Seite an sich, die sie lange Zeit verdrängt hat und beginnt ihr Leben zu hinterfragen. Ein spannender Selbstfindungsprozess, der auch die destruktive Seite einer Frau zeigt, die ihrer Rolle nicht mehr entsprechen kann und will!

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