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Autorenporträts

Hans Thill

Hans Thill (Foto: Schendel)
(Foto: Schendel)

*01. Oktober 1954Hans Thill, geboren 1954 in Baden-Baden, in Bühl aufgewachsen, lebt seit dem Studienbeginn 1974 in Heidelberg. Von Spanisch und Portugiesisch wechselt er zu Jura, später Germanistik. 1978 gründet er zusammen mit Angelika Andruchowicz, Manfred Metzner und anderen Mitstreitern den Verlag Das Wunderhorn in Heidelberg. Dort arbeitete er bis 2010 als Lektor mit dem Schwerpunkt: Neue deutsche Lyrik und Prosa, französische Literatur der klassischen Moderne und zeitgenössische französische Literatur. Außerdem ist er Leiter der jährlichen Übersetzer-Werkstatt "Poesie der Nachbarn - Dichter übersetzen Dichter" und Herausgeber der gleichnamigen Reihe. Seit 2010 künstlerischer Leiter des Künstlerhauses Edenkoben, getragen von der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur. Als Lyriker ist Hans Thill freier Schriftsteller. Er nimmt teil am Internetforum www.der-goldene-fisch.de und pflegt einen Internetfriedhof für Dichter: www.poetenladen.de/stelen.

Mitgliedschaften

  • PEN-Zentrum Deutschland
  • Freie Akademie der Künste Rhein-Neckar

Auszeichnungen

  • 1985 Hungertuch-Preis
  • 2004 Peter-Huchel-Preis
  • 2012 Poetikdozentur Humboldt-Universität Berlin
  • 2013 Poetikdozentur Universität Mainz

Veröffentlichungen

  • Gelächter Sirenen. Gedichte. Heidelberg: Wunderhorn, 1985.
  • Zivile Ziele. Gedichte. Heidelberg: Wunderhorn, 1995.
  • Kopfsteinperspektive. Post aus Plodiv und Sofia. Heidelberg: Wunderhorn, 2000.
  • Kühle Religionen. Gedichte. Heidelberg: Wunderhorn, 2003.
  • Museum der Ungeduld. Gedichte. Heidelberg: Wunderhorn, 2010.
  • Das Buch der Dörfer. Berlin: Matthes&Seitz, 2014.
  • Ratgeber für Zeugleute. Gedichte. Berlin und Rettenegg: Brueterich, 2015.
  • dunlop. roughbook 035. Schupfart (CH): Engeler Verlag, 2016.
  • Der heisere Anarchimedes. Gedichte. Leipzig: Poetenladen, 2020.

Veröffentlichungen: als Herausgeber, Übersetzer, Beteiligter an Anthologien

  • Punktzeit. Deutschsprachige Lyrik der achtziger Jahre. Anthologie. Hrsg. von Hans Thill und Michael Braun. Heidelberg: Wunderhorn, 1987.
  • Das Verlorene Alphabet. Deutschsprache Lyrik der neunziger Jahre. Anthologie. Hrsg. von Hans Thill und Michael Braun. Heidelberg: Wunderhorn, 1998.
  • Wozu Vögel, Bücher, Jazz. Gedichte aus England. Hrsg. Hans Thill. Heidelberg: Wunderhorn, 2005.
  • Vorwärts, ihr Kampfschildkröten. Gedichte aus der Ukraine. Hrsg. Hans Thill. Heidelberg: Wunderhorn, 2006.
  • Das verborgene Licht der Jahreszeiten. Gedichte aus der Schweiz. Hrsg. Hans Thill. Heidelberg: Wunderhorn, 2007.
  • Geburt eines Engels. Gedichte aus Slowenien. Hrsg. Hans Thill. Heidelberg: Wunderhorn, 2008.
  • Schlittenspur durch den Sommer. Gedichte aus Schweden. Hrsg. Hans Thill. Heidelberg: Verl. Das Wunderhorn, 2009.
  • Balkanische Alphabete. Eine Reihe internationaler Lyrikanthologien. Heidelberg: Wunderhorn, 2008-2010.
  • Lied aus reinem Nichts. Deutschsprachige Lyrik des neuen Jahrtausends. Anthologie. Hrsg. von Hans Thill und Michael Braun. Heidelberg: Wunderhorn, 2010.
  • Konzert für das Eis. Gedichte aus Kroatien. Hrsg. Hans Thill. Heidelberg: Wunderhorn, 2010.
  • Die Aprikosenbäume gibt es. Zum Gedenken an Inger Christensen. Mit Beiträgen von Michael Buselmeier, Hans Thill u. a. Heidelberg: Verl. Das Wunderhon, 2010.
  • Meine schlichten Reisen. Gedichte aus Belgien. Hrsg. Hans Thill. Heidelberg: Wunderhorn, 2011.
  • In meinem Mund ein Bumerang. Gedichte aus der Türkei. Hrsg. Hans Thill u. a. Heidelberg: Wunderhorn, 2013.
  • Geständnis eines Despoten. Gedichte aus Bosnien-Herzegowina. Heidelberg: Wunderhorn, 2013.
  • Stillleben mit Crash. Gedichte aus Polen. Hrsg. von Caroline Rudolph und Hans Thill. Heidelberg: Wunderhorn, 2014.
  • Lob des Wildtiers im Winter: Gedichte aus der Slowakei. Heidelberg: Wunderhorn, 2015.
  • in riso/der dürre Vogel Bin/kälter als/Dunlop. Hrsg. von Hans Thill. Heidelberg [u. a.]: roughbook, 2016.
  • Werde zum Gespenst. Gedichte aus Lettland. Heidelberg: Wunderhorn, 2016.
  • Storch im Schnee. Gedichte aus Serbien. Heidelberg: Wunderhorn, 2017.
  • Deine Angst – Dein Paradies. Gedichte aus Syrien. Heidelberg: Wunderhorn, 2018.
  • Die Maulposaune. Gedichte aus Italien. Heidelberg: Wunderhorn, 2019.
  • Unter der dünnen Mondsichel. Gedichte aus Schottland. Heidelberg: Wunderhorn, 2020.
  • Zahlreiche Übersetzungen aus dem Französischen von Yvan Goll, Guillaume Apollinaire, Philippe Sollers, Philippe Soupault, sowie von Arabischer Literatur französischer Sprache: Assia Djebar, Abdelwahab Meddeb, Fawzi Mellah u.a.

Weitere Veröffentlichungen:

Außerdem Lyrikveröffentlichungen in Zeitschriften und Beiträge im Rundfunk (Hörspielbearbeitung und Hörspielübersetzung).

Genre

Prosa, Lyrik, Hörspiel, Übersetzung.

Kontakt / Adresse

Hans Thill 
Blumenstr. 35 
69115 Heidelberg
Tel.: 06221 282 46
Mail: hansthill@web.de

Internet

Über den Autor (Wunderhorn)